Hajk Sippe Körschbiber


Der erste Hajk der Sippe Körschbiber fand an einem Wochenende im Mai rund um Blaubeuren statt. Nach der Fahrt mit Bus und Bahn ging es mit viel Gepäck (und einem Sack Zwiebeln) erstmal los zum Blautopf, an dem wir uns für den bevorstehenden Aufstieg mit einer Vesperpause stärkten. Da die zurückgelegten Höhenmeter sowohl die Kraftreserven als auch die Motivation erheblich beanspruchten, bauten wir schon bald unsere Zelte im Garten eines Bauernhofs auf. Eine gesunde und ausgewogene Mahlzeit (Ravioli) brachte dann auch die Energie wieder zurück um „Elefant im Weltall“ und andere Spiele zu spielen.

Am nächsten Morgen, nach einer mehr oder weniger geruhsamen Nacht, ging es dann weiter mit dem Ziel die Laichinger Tiefenhöhle zu besichtigen. Trotz der prall gefüllten Rucksäcke und schmerzendem Rücken erreichten wir unser Ziel und machten erstmal eine lange Pause, bei der so manche ihre Kochkünste unter Beweis stellten. In der Höhle überwanden wir mit schicken Gamaschen glitschige Treppen und es gelang uns ohne auszurutschen wieder ans Tageslicht zu kommen. Nach der Besichtigung machten wir uns auf zu unserem Tagesziel – dem Grillplatz der Sontheimer Höhle. Obwohl sich der Weg als erheblich länger erwies als gedacht und verwirrende Kilometerangaben auf den Wegweisern für Unmut sorgten, kamen wir mit knurrenden Mägen gegen Abend an dem Grillplatz an und wurden für unser Durchhaltevermögen mit einer Schutzhütte belohnt. Die leckeren Würstchen ließen uns die Strapazen des Tages schnell vergessen und nachdem wir es uns in der Hütte gemütlich gemacht hatten endete der Abend mit viel Gelächter.

Nach einem Frühstück im Schlafsack erwartete uns dann das letzte Stück unseres Rundweges zurück nach Blaubeuren, wo wir mit einem Döner gestärkt unsere Zugfahrt zurück nach Denkendorf antraten. Zwar kostete der Hajk einige Kraft und Blasenpflaster und bescherte so manchem Rückenschmerzen, jedoch bleiben viele tolle Erinnerungen und der Stolz mit so viel Gepäck die gesamte Strecke geschafft zu haben!

Bericht von den Sippenleitern