Bundeslager 1998

Durch die Dämmerung Unterensingens rollt ein Bus mit 73 vor Spannung explodierenden Pfadfindern. Die Spannung legt sich und die Nacht bricht ein. Der Bus begibt sich auf die Fahrt in den wilden Osten. Keiner weiß was ihn erwarten wird.
Nach 32.200 Sekunden ist der Tatort erreicht, ein gigantischer Zeltplatz auf dem sich 4.000 Pfadfinder treffen werden.
1. Aufgabe:
Aufbau einer Zeltstadt in der wir 10 Tage wohnen werden.
2. Aufgabe:
Nahrungsbeschatfung im nahegelegenen (1km Entfernung ) Zentrallagermarkt. Immerhin war man nach 3 Stunden stolzer Besitzer von ein paar Dosen Linsen
3. Aufgabe:
Abdichten und Befestigen unserer beschädigten Behausungen veranlaßt durch Wind und sintflutartige Regenfälle.
Nun kam die erste offizielle Veranstaltung, die Lagereröffnung, bei der die Zeit bis in die Renaissance zurück gedreht wurde. Danach ging's zurück in unser Teillager Vineta, in dem wir die Löffelschnitzer und Stadtgarde darstellten. Doch wir mussten nicht immer nur schuften. Berlin ,Stadt der Baustellen, des Kuhdamms, des Brandenburger Tors und des Tiergartens wartete auf unseren Besuch. Einen Tag lang durften wir noch zivilisierte Luft in Berlin schnuppern.
Einige Monde später, nachdem die Sippe 5 Freunde die Kanus auf Herz und Nieren geprüft hatten, testeten auch wir diese Art von Fortbewegungsmitteln. Bis auf eine Person (?), die sich am Ende doch vom Wasser angezogen fühlte, bestanden alle trocken diese Prüfung. Über die gesamten 10 Tage, manchmal auch darüber hinaus, lernten wir zahlreiche Leute aus ganz Europa kennen. Bevor wir wieder nach Hause fuhren, gab es noch einige Aktivitäten, die wir natürlich erfolgreich und mit viel Spaß meisterten.
Bericht von Martino Minardi
Bilder vom Bundeslager
